Krieggedenkmünze für Nichtkämpfer aus Stahl

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Artikelnummer: 550

Diese Kriegsdenkmünze für Nichtkämpfer wurde am 20. Mai 1871 von König und Kaiser Wilhelm I. gemeinsam mit der Kriegsdenkmünze für Kämpfer gestiftet. Sie würdigte zivile Personen, die während des Deutsch-Französischen Krieges in der Verwundetenfürsorge oder in anderen wichtigen Funktionen tätig waren.

Zu den möglichen Empfängern gehörten unter anderem Beamte und Angestellte von Eisenbahngesellschaften, Mitglieder des Johanniter- und Malteserordens, freiwillige Helfer, Ärzte, Krankenpfleger, Krankenträger,

Frauen, Seelsorger sowie Personen, die sich in der Heimat besonders verdient gemacht hatten. Die Prägestempel schnitt der Hof- und Münzmedailleur Wilhelm Kullrich. Die Auszeichnung wurde mit einem Besitzzeugnis verliehen; die Medaillen mussten nicht zurückgegeben werden.

Die Verleihungszahl für Nichtkämpfer wird mit etwa 415.000 Stück angegeben. Neben den verliehenen Medaillen wurden später auch inoffizielle Bedarfsfertigungen für Ordensschnallen geprägt, die sich neben den verliehenen Medaillen wurden später auch inoffizielle Bedarfsfertigungen für Ordensschnallen geprägt, die sich unter anderem durch Material und Stempelmerkmale unterscheiden.

Die runde Medaille besteht aus Stahl und hat einen erhöhten Rand. Oben ist eine gewöhnliche Öse mit Bandring angelötet.
Durchmesser: ca. 3 cm